Quo Vadis Corona ?

Dicit ei Simon Petrus: „Domine, quo vadis?“ Respondit Iesus: „Quo vado, non potes me modo sequi, sequeris autem postea.“

Simon Petrus sagte zu ihm: „Herr, wohin willst du gehen?“ Jesus antwortete: „Wohin ich gehe, dorthin kannst du mir jetzt nicht folgen. Du wirst mir aber später folgen.“

 

Nach dieser alten Legende floh Petrus vor den Christenverfolgungen aus der Stadt, begegnete auf seinem Weg jedoch Jesus, der in die entgegengesetzte Richtung ging. Auf die Frage des Petrus: "Wohin gehst du, Herr?" (Quo vadis, Domine?) entgegnete er: "Ich gehe nach Rom, um mich nochmals kreuzigen zu lassen." Beschämt kehrte Petrus um und nahm den Tod am Kreuz an. Weil er sich jedoch nicht als würdig ansah, auf die gleiche Weise wie Christus zu sterben, habe er sich kopfüber kreuzigen lassen.

 

 

 

Die Corona - Dunkelheit -  Wege, die weiterführen
 
Im 19. Jahrhundert schrieb Kierkegaard: 


"Die Natur hat vergessen, dass sie einmal Chaos war, doch kann ihr das auch  jederzeit wieder einfallen."

 

 

 

 

 

 

Wir leben plötzlich in einer unübersichtlichen und unberechenbaren Zeit. Es ist, als befänden wir uns auf hoher See, wo der Boden unter den Füßen vom Seegang zu schwanken beginnt und wir immer mehr die Kontrolle über das Geschehen verlieren.

 

Die Weltordnung ist offenbar aus den Fugen geraten, scheint sich aufzulösen. Europa vollzieht eine Rolle rückwärts in die Kleinstaaterei und entfremdet sich zusehends von Amerika. China greift nach der globalen Vormacht. Russland agiert immer ruchloser. Islamisten stürmen die offene Gesellschaft. Populisten sind auf dem Vormarsch. Künstliche Intelligenz könnte die Menschen zu Dienern der Algorithmen und zu willenlosen, ferngesteuerten Automaten machen und ein Virus versetzt die Welt in den Ausnahmezustand.

 

Das Coronavirus ist mittlerweile ein Teil des Alltags in Deutschland geworden - und auf der ganzen Welt. Dieses Virus heißt SARS-COVID 19.


Und wieder einmal geht ein Gespenst umher in Europa, ja diesmal sogar in  der ganzen Welt . Das Gespenst des Corona-Virus.

Man kann es nicht sehen, man kann es nicht hören - aber es verändert die Welt in nie dagewesener Weise und wird leider auch in nie dagewesener Weise missbraucht.

 

Nichts ist mehr wie es war. Wie kann es nach dem Schock und nach der Quarantäne weitergehen? In den Wochen der Krise haben sich existentielle Fragen in den Vordergrund gedrängt, einschneidende Anfragen an unser Selbstverständnis und unseren Lebensstil. Was trägt in Zeiten von Unsicherheit, was hilft in der Angst? Wo haben wir unser Maß verloren und uns selbst geschädigt? Wie wollen wir künftig leben? Was sind die wesentlichen Werte: In unserem Alltag? Im Umgang mit einander und der Umwelt? Für uns selber?

 

Die Krise konfrontiert uns hart mit der Realität unserer Endlichkeit, weckt Ängste und bange Fragen nach Sicherheit. Aber Sicherheiten sind immer nur zeitweise gezähmte und kontrollierte  Unsicherheiten. Doch sie zeigt uns auch, was wirklich wichtig ist. Höchst aktuell und sehr konkret:

 

Es gibt eine heilsame Perspektive: Endlich leben, was wirklich gut tut. Uns und der Mitwelt.


Zu welcher Handlung du dich auch immer entscheiden wirst, stelle sicher, dass alles was du tust aus deinem innersten Glauben und deiner tiefsten Überzeugung entspringt.  Dass du nicht unbewusst  dem nächsten Scharlatan oder einer neuen, raffiniert verpackten, Ideologie, Religion oder Manipulation folgst. Denke an die sieben Geißlein, die den Wolf lange widerstanden, bis er schließlich Kreide gefressen und sich die Pfote vom Müller weiß streichen ließ. Denke auch an die vielen Menschen aus Staat, Kirche und Gesellschaft, die Hitler und diversen anderen Diktatoren nicht widerstehen konnten. Löse Dich aus dem Bann der ständig  neu auftauchenden Trickbetrüger, Scharlatane und Meisterlügner.

 

Mögen die herrschenden Mächte vor einer selbstbewussten Gesellschaft freier Menschen, die in Frieden miteinander leben wollen,erzittern. Wir Individuen, versehen mit einem freiem Willen und der Fähigkeit selber zu Denken, haben nichts zu verlieren, als unsere ideologischen und religiösen Ketten und eine Welt in Frieden und Wahrheit zu gewinnen.

 

 

Suche, finde und höre die Stimme der universellen Wahrhaftigkeit !

 

 

 

 

 

 

 

 

Wolf, Magische, Raum, Design, Fantasie

 

Welche Sicherheit ist sicher ?
 
Die Welt wird immer unfassbarer, seltsamer, erstaunlicher, rätselhafter, geheimnisvoller, surealistischer.
Der Weg des reifenden Menschen und der reifenden Kultur geht vom als-selbstverständlich - hinnehemen zum erstaunt sein, vom verstehen zum Geheimnis, vom Zungenreden zum verstumen.
 

Denn es steht geschrieben:

 

"Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich verwerfen."

Wo sind die Klugen?

Wo sind die Schriftgelehrten?

Wo sind die Weltweisen?

Hat nicht Gott die Weisheit dieser Welt zur Torheit gemacht?"

1.Korinther 1:19

 

Während vor 500 Jahren noch weite Teile der Welt für die Bewohner von anderen, weiten Teilen der Welt völlig unbekannt und unerreichbar waren, hat sich heute praktisch jeder einzelne Mensch  über die ganze Erde wirksam ausgebreitet.

 

Dabei  wurden alle natürlichen Barrieren wie Ozeane, Flüsse, Gebirge und auch die menschengemachten Ländergrenzen etc. problemlos überwunden. 

 

Im  Gefolge von Menschen, Waren ,Dienstleistungen und Reisefreiheit sind auch Tiere, wie Elefanten, Mäuse und unsichtbare, winzige Viren und Mikroben etc. mitgereist, die sich so erfolgreich auf der ganzen Welt ausbreiten konnten.

 

Das nannte man bis vor kurzem noch stolz Globalisierung.

Und selbst auf dem gewaltigen Mount Everest quälen sich für viel Geld immer mehr Spasstouristen zum Gipfel und hinterlassen Unmengen ihres Wohlstandsmüll in den majestätischen Felswänden.

 

Die, im ungehemmten Wettlauf befindlichen Systeme voller Gier nach Einfluss, Macht und Geld, lassen hochfrequente Finanzströme mit Lichtgeschwindigkeit um den Erdball kreisen und verdienen an fallenden und  an steigenden Kursen. Gier frisst Verstand oder wie Nietzsche sagt: "Alle Machtsysteme basieren auf - Der Lüge !   

Wir können nur hoffen, dass sich irgendwo, an bisher nicht entdeckten Orten dieser Welt, noch Menschen befinden, die ihre Schätze und ihre natürliche Lebensweise nicht gegen Glasperlen, Alkohol, Ideologie und Religion eingetauscht haben.         

                                                

Wir erleben gerade, eine nie dagewesene, aber eigentlich konsequente Reaktion der Natur auf diesen ungebremsten, weltumspannenden Prozess: Die Corona-Pandemie. 

 

Vielleicht wurde sogar in einem Labor im chinesischen Wuhan, die Geschichte vom Zauberlehrling noch einmal ausprobiert. Und wieder ohne den alten Meister ?

 

Der Mensch kann vergeben - die Natur nur reagieren 

 

 

 

 

Bildergebnis für Bilder Zum Zauberlehrling

 

 

 

 
Die Corona - Dunkelheit -  Wege die weiterführen ?
 
 
Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.
Diese schmerzhafte Erkenntniss von Marie zu Ebener Eschenbach beschreibt ein vielfach vorhandenes Dilemma.
 
Aber in der Menschheitsgeschichte war es auch üblich zu sagen:
„Viele sind Sklaven, weil einer der Unterdrücker ist. Hassen wir also den Unterdrücker“. Einige wenige aber kehren diese Denkweise um und sagen: „Einer ist der Unterdrücker, weil viele freiwillig Sklaven sind. Verachten wir also die Sklaven".
 
 
 
 
 

 

Märzgedicht 2020

 

"Es senkt sich eine dunkle Wolke

Gefriert zu kaltem Eis und Schnee

Ins grüne Tal der Hoffnung

Und tut den Saaten weh.

Die frischen Triebe grauen

Der Weiher tief erstarrt.

Doch frohe Kinder bauen

Ein Traumschloss sich aus Schnee."

 

Johannes Bieder

 

 

 

 
Einige,vielleicht hilfreiche Hinweise, Lösungen zu finden:
 
Beendet die Flucht vor Euch selber, findet Ruhe in Eurer  ureigenen, inneren Mitte. Löst Euch von den unzähligen Bindungen und Belastungen, mit denen Andere - aber auch ihr selbst - in Euch den Zugang zu eurem eigenen Mensch sein, zu eurem heiligen inneren Mittelpunkt und zur universellen Natur verschüttet haben.
 
Wacht auf, beginnt zu leben, und das heißt nicht nur „funktionieren“, sondern dem Leben Raum geben. Es bedeutet gesünder und mit Freude leben. Für sich selber die Balance von Leib und Seele finden. Aus guten Quellen schöpfen und positive Energien freimachen. einfach leben. Jeden Tag !
 
Werdet frei , lasst gute Gedanken der Harmonie und des Friedens in Euch aufsteigen und einfließen und reflektiert diese in die Dunkelheit.
Sucht und findet Euer persönliches Glück.
Dazu seid Ihr geschaffen und bestimmt. Und nicht als im Kreise laufende Esel, vor dem Karren der modernen Ablasshändler und ihrer korrupten Geldwechsler !
 
Lernt eure Gedanken selbst auszuwählen und  eure Gefühle allein zu bestimmen.
Denkt und fühlt ihr noch immer was Andere euch suggerieren? Gedanken und Gefühle bewusst zu steuern, ist ganz einfach. Ihr habt das noch nie gemacht? Es wäre ein guter Zeitpunkt, augenblicklich damit zu beginnen. So könnt Ihr euer eigenes Glücks - Refugium erschaffen und gestalten. Und ganz nebenbei erwacht ihr vieleicht auch noch aus dem Traum, den ihr bisher für euer Leben gehalten habt und beginnt wahrhaftig zu existieren.
 
Beendet den Wettlauf mit euerem eigenen Schatten. Bleibt stehen, kommt zur Ruhe,. Wendet euch aus der Dunkelheit dem Licht zu.
 
Und das Licht leuchtet in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst. Joh. Ev.
 
 
 
Johannes Bieder

 

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